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Der Spargelanbau

Die deutsche, weiße oder grüne Spargelstange, wie wir sie kennen, ist die Sprosse der Spargelpflanze. Damit diese Sprosse weiß bleibt, muss sie möglichst lange unter der Erde bleiben. Dafür werden die Spargeldämme hochgezogen. Feine Risse im Spargeldamm kündigen die sprießende Spargelstange an. Mit geübtem Blick erkennen unsere Spargelernterinnen und Spargelernter die minimalen Haarrisse im Sand und wissen genau, an welcher Stelle sie das scharfe Spargelmesser ansetzen müssen.

Zur Erntezeit wird jeder Damm täglich abgelaufen und geerntet. Dabei muss auf zwei Dinge besonders geachtet werden:

1. Die Spargelstange darf nicht zu tief abgestochen werden, denn es besteht die Gefahr, die empfindliche Wurzel zu verletzen. 2. Verletzt das Spargelmesser eine andere, sich noch im Wachstum befindende Spargelstange, ist diese nicht mehr zu gebrauchen. Verletzte Stangen werden bitter und ungenießbar. Ist die wertvolle Spargelstange schließlich im Korb verstaut, wird die Erntestelle im Damm mit einer Kelle wieder verschlossen und geglättet.

Damit diese Arbeit sorgfältig und gewissenhaft geschieht, werden unsere Saisonarbeiter/innen jedes Jahr zu Beginn der Saison wieder geschult. Die Mühen unserer sorgfältigen Arbeit werden jährlich mit begehrten QS-Siegel belohnt.

spargelernete

biospargel

herbstspargel

Spargelwurzel

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